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Konzertanter Tango Nuevo Es war Anfang der 60er Jahre als Astor Piazzolla seine Kompositionsstudien bei Nadia Boulanger in Paris beendet und in seine Heimatstadt Buenos Aires zurückkehrt. Piazolla erneuerte den in die Jahre gekommenen Tango und präsentiert seinen "Tango Nuevo". Ein Skandal wird perfekt, denn nicht unumstritten ist der Neue Tango. Inzwischen aber steht Piazzolla für den zeitgenössischen Tango schlechthin. Seine Tangokompositionen sind im herkömmlichen Sinne nicht tanzbar. Unterschiedlichste Einflüsse wirken in den "neuen" Tango Nuevo. Elemente der Klassik, der argentinischen Folklore und Ingredienzien des Jazz und Pop fließen diskret ein in die neuen Stücke. Das Trio Ovidiu Simbotin (Violine), Daniele Bovo (Violoncello) und Stefan Eder (Klavier) spielen den Neuen Tango und werden im Konzert Stücke wie: "Oblivion", "La Muerte del Ángel" und "Verano Porteño" mal einfühlsam mal schrill konzertant in eigener Umsetzung darbieten.
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Musikalisches Quer-Beet-Cabaret
Die arg quietschenden und ebenso charmanten Weibsbilder sind schlagfertig und sie können unglaublich-unverschämt gut singen! Vom ach so leichtfüßigen Schlager, witzig-erregenden Couplets, übergroßen Chansons und anspruchsvollem Jazz bis hin zu feel-heißem Soul wird im Programm der "Weibsbilder" ein musikalisches Häppchen nach dem anderen kredenzt. Das Notenmeer scheint schier unendlich und keine Partitur von Klotzsche bis Kalkutta scheint vor der eloquenten Frauenpower sicher zu sein. Mit ihrem musikalischen Begleiter, dem Knotenpunkt der "Weiberie", Jörg Lehmann, kommen sie mit ihrer Premiere im April auf die Schuch-Breschk'schen Bretter. "Weibsbilders Mannsbilder" ist das Bühnenstück, in dem eine Damenband und "Lollipoppen" schon seit Dekaden quer durchs Show-Geschäftliche tingeltangeln. Die Damen kennen jede Schwäche der anderen Künstler-GenossenInnen und lassen keine Chance ungenutzt, um mit den eigenen Waffen zu- und rückzuschlagen - zu schlagen wer im Wege steht! Sie singen, tanzen und spielen sich und andere an die Wände hinter den Brettern, die die Superwelt bedeuten. So werden gängige Klischees wie Diäten, die Liebe und die Superweiber allgemein in all ihren Facetten gezeigt und parodiert. Eines ist sicher: Männer sind in der Band tabu! Doch dann just an ihrem 10. Bühnenjubiläum kommt alles ganz anders. Manche mögen's ja bekanntlich heiß... Die Darstellerinnen Janis Deyda, Anna Maria Scholz und Anja Schumann sind die Superweiber, die schwungvolle Töne s(ch)wingen.
"Weibsbilders Mannsbilder" - Premiere am So., 27.04.2003, 19.00 Uhr, Kabarett "Breschke & Schuch", www.kabarett-breschke-schuch.de Prognose: Ein schriller Reigen komischer Momente und Weiber-Kämpfe im Kabarett-Stil wird Sie Ende des Monats erfreuen! FOTO: HL Böhme
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Heute (mal) kein Hamlet
Es ist alles ganz einfach, denn der Vorhang trägt ja eh die Schuld. Der Rest ist Schweigen - oder wäre Schweigen .... denn, was geschieht, wenn der Hauptdarsteller des "Hamlet" verunglückt und die Vorstellung abgesagt werden muss, zeigt die Dresdner Komödie im April. Der Zufall mit dem Vorhang, der sich zu früh öffnet und der ehemalige Schauspieler und jetzige Vorhangzieher steht unvermittelt wieder vor dem Publikum. (S)Eine Chance zu spielen?! Aber was nur darbieten? Heute eben kein Hamlet - dafür Walter Plathe, seit Jahren ein anerkannter und beliebter Schauspieler, in einer Glanzrolle mit Esprit und komischsten Spielsituationen, die nicht selten tragische Elemente beinhalten und zugleich Sinnlichkeit und Humor dem Publikum bereithalten.
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