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Aus dem Märchen:
"... Hondez schloss die Augen, denn er wünschte, wieder blind zu sein. Er spielte das Lied, das er schon einmal für Aristid gespielt hatte. Es spannte einen weiten Bogen durch die Nacht, schloss Glück und Leid, Zartheit und Kraft, Licht und Dunkel in sich ein ..."
Über Märchen:
"Märchen sind ein Quell, der vom Paradies ausgeht und die Erde bewässert. Diese Weisheit der Alten hat Werner Heiduczek, der bekannte deutsche Romancier und Essayist, geboren 1926 in Hindenburg/Schlesien, schon lange aufgenommen. Seit Jana und der kleine Stern, seinem ersten Märchen aus dem Jahre 1968, erzählt er in genießerischer Vermessenheit die Geschichten und Abenteuer alter und uralter, reicher und armseliger Welt.
Was er seither den Verhältnissen der Zeit ablauschte, was ihm die Legenden anvertrauten, hat er in Texten wie Laterne vor der Bambushütte, Das verschenkte Weinen, Der singende Fisch oder Der Schatten des Sijawusch und anderen Titeln Gestalt gegeben. Es gehört zum Schönsten, was er geschrieben hat, ebenbürtig der märchenhaften Erzählkunst des großen Kirgisen Tschingis Aitmatow."
Werner Heiduczek
Das verschenkte Weinen
Gesammelte Märchen
Mit 30 farbigen Illustrationen
von Jutta Mirtschin
220 Seiten
Format 13,0 x 20,5 cm
Festeinband mit Schutzumschlag
EUR 15,- / sFr 27,-
ISBN 3-932545-94-X
Direkt-Link zum Verlag:
http://www.faberundfaber.de
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