10 Jahre Herkuleskeule Alles im Fluss ?

Zum zehn-jährigen Bestehen der Keulen-GmbH wird am 1.4. in der Herkuleskeule eine Festveranstaltung erwartet. Mit dem Geschäftsführer Volker Arnold sprach PRINZ, um mehr herauszufinden:

PRINZ: Seit 10 Jahren ist die Herkuleskeule eine GmbH - Grund zum Feiern? Wie sieht der Festakt am 1.4. aus?
VOLKER ARNOLD: Ja, das ist ein Grund, ein spezielles Fest zu arrangieren. 10 Jahre auf eigenen Füssen, wobei in dieser Zeit die institutionelle Unterstützung durch die Stadt von einst 50 % auf nunmehr 8 % zurückging. Doch flüssig gefeiert wird allemal. Zunächst beginnt das Event bereits 18 Uhr, denn viele zum Teil ehemalige Ensemble-Mitglieder haben sich angekündigt und werden entsprechend ihre Highlights zeigen. Dabei sein werden unter anderem: Olaf Böhme, Thomas Freitag und Manfred Schubert und andere. Die Musikalische Umrahmung bietet die Band "KRAMBAMBOLI" und für gemütliches Sitzen und Feiern bei Bier und Sekt ist im Anschluss natürlich auch gesorgt.
PRINZ: Wie verändern sich die Stücke, wenn sich politisch oder global die Lage in der Nation oder der Welt ändert?
VOLKER ARNOLD: Die Programme sind quasi im Fluss. Das heißt natürlich werden die Programme an die Situation angepasst. Kommt ein Besucher beispielsweise in das gleiche Stück in der ersten oder später in der 50. Vorstellung wieder, dann kann es sein, dass er es nicht wiedererkennt. Lokalkolorit ist selten Thema, denn wir gehen viel auf Gastspiele, so dass wir inhaltlich breit gefächert an die Umsetzung gehen müssen.
PRINZ: Sehen Sie "Breschke & Schuch" als Konkurrenz?
VOLKER ARNOLD: Nein, die Stadt ist groß genug für viele kabarettistische Theater. Unsere Auslastung von bis zu 88 Prozent macht uns glücklich!



Heute mal kein Hamlet, 3.,4.,11.,12.,22.,24.04. um 19 30 Uhr, 23.04. 15 Uhr, Komödie
FAZIT: Für Plathe den Vorhang öffnen - solche Missgeschicke wünscht man sich doch gern !

 
ANKÜNDIGUNGEN
PRINZ-Kommunikation Verwaltungs GmbH
Redaktion Dresden
www.prinz.de

Astor Piazzolla - im Societaetstheater
Konzertanter Tango Nuevo

Es war Anfang der 60er Jahre als Astor Piazzolla seine Kompositionsstudien bei Nadia Boulanger in Paris beendet und in seine Heimatstadt Buenos Aires zurückkehrt. Piazolla erneuerte den in die Jahre gekommenen Tango und präsentiert seinen "Tango Nuevo". Ein Skandal wird perfekt, denn nicht unumstritten ist der Neue Tango. Inzwischen aber steht Piazzolla für den zeitgenössischen Tango schlechthin. Seine Tangokompositionen sind im herkömmlichen Sinne nicht tanzbar. Unterschiedlichste Einflüsse wirken in den "neuen" Tango Nuevo. Elemente der Klassik, der argentinischen Folklore und Ingredienzien des Jazz und Pop fließen diskret ein in die neuen Stücke. Das Trio Ovidiu Simbotin (Violine), Daniele Bovo (Violoncello) und Stefan Eder (Klavier) spielen den Neuen Tango und werden im Konzert Stücke wie: "Oblivion", "La Muerte del Ángel" und "Verano Porteņo" mal einfühlsam mal schrill konzertant in eigener Umsetzung darbieten.
















"Tango Nuevo", Mo, 21.04., 21 Uhr, Societaetstheater, www.societaetstheater.de
FAZIT: In Dresden ist der Tango seit 1994 durch das "Tango Andorinha Sextett" tanzbar - nun aber auch konzertant zu erleben.




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MÄRZ 2003/ BÜHNE-Ankündigung

Weibsbilder in allen Facetten
Musikalisches Quer-Beet-Cabaret

Die arg quietschenden und ebenso charmanten Weibsbilder sind schlagfertig, und sie können unglaublich-unverschämt gut singen! Vom ach so leichtfüßigen Schlager, witzig-erregenden Couplets, übergroßen Chansons und anspruchsvollem Jazz bis hin zu feel-heißem Soul wird im Programm der "Weibsbilder" ein musikalisches Häppchen nach dem anderen kredenzt. Das Notenmeer scheint schier unendlich und keine Partitur von Klotzsche bis Kalkutta scheint vor der eloquenten Frauenpower sicher zu sein. Mit ihrem musikalischen Begleiter, dem Knotenpunkt der "Weiberie", Jörg Lehmann, kommen sie mit ihrer Premiere im April auf die Schuch-Breschk'schen Bretter. "Weibsbilders Mannsbilder" ist das Bühnenstück, in dem eine Damenband und "Lollipoppen" schon seit Dekaden quer durchs Show-Geschäftliche tingeltangelt. Die Damen kennen jede Schwäche der anderen Künstler-GenossenInnen und lassen keine Chance ungenutzt, um mit den eigenen Waffen zu- und rückzuschlagen, zu schlagen wer im Wege steht! Sie singen, tanzen und spielen sich und andere an die Wände hinter den Brettern, die die Superwelt bedeuten. So werden gängige Klischees wie Diäten, die Liebe und die Superweiber in all ihren Facetten gezeigt und parodiert. Eines ist sicher: Männer sind in der Band tabu! Doch dann just an ihrem 10. Bühnenjubiläum kommt alles ganz anders. Manche mögen's ja bekanntlich heiß... Die Darstellerinnen Janis Deyda, Anna Maria Scholz und Anja Schumann sind die Superweiber, die schwungvolle Töne schwingen.

Premiere am 27.04.2003, 19.00 Uhr, "Breschke & Schuch", www.dieweibsbilder.de


Foto: HL Böhme

Heute (mal) kein Hamlet
Walter Plathe bewegt den Vorhang


Es ist alles ganz einfach, denn der Vorhang trägt ja eh die Schuld. Der Rest ist Schweigen - oder wäre Schweigen .... denn, was geschieht, wenn der Hauptdarsteller des "Hamlet" verunglückt und die Vorstellung abgesagt werden muss, zeigt die Dresdner Komödie im April. Der Zufall mit dem Vorhang, der sich zu früh öffnet und der ehemalige Schauspieler und jetzige Vorhangzieher steht unvermittelt wieder vor dem Publikum. (S)Eine Chance zu spielen?! Aber was nur darbieten? Heute eben kein Hamlet - dafür Walter Plathe, seit Jahren ein anerkannter und beliebter Schauspieler, in einer Glanzrolle mit Esprit und komischsten Spielsituationen, die nicht selten tragische Elemente beinhalten und zugleich Sinnlichkeit und Humor dem Publikum bereithalten.


Ankündingen - März 2003
Programm - April 2003

Texte: Joerg Thomas Schulz f. PRINZ Dresden