Goethe - Werther - Eisermann Performance in Wort und Flügel Wofür steht der Roman "Die Leiden des jungen Werther", nach dessen Erscheinen 1774 sich die Jugend reihenweise erschoss? Für die argen Seelenqualen des jungen Goethe oder steht der Werther für zur Pflicht-Schul-Lektüre gekommene klassische Literatur? Sicher ist: Kalt lässt er einen nicht, denn André Eisermann "per-formt" und dramatisiert eben diesen. Eisermann nimmt sich der Leiden dieses jungen Mannes in Gänze an und trifft (Sie) noch einmal mitten ins Herz. Eben der junge Eisermann, der filmisch den Kaspar Hauser und den Schlafes Bruder gab, geht nun ein letztes Mal mit "seinem" Werther auf Tournee. Unterstützend am Flügel begleitet ihn dabei der Pianist Jakob Vinje. ![]() "Spoken Word Performance", Mo, 5.5., 20.00 Uhr, Schauspielhaus, www.staatsschauspiel-dresden.de FAZIT: Ein aufregender Roman dramatisch wiedererlesen durch Eisermanns kraftvolles Seelenspiel. Ankündingen - April 2003 Programm - Mai 2003 |
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PRINZ-Kommunikation Verwaltungs GmbH Redaktion Dresden www.prinz.de Frau zwischen Reality und TV Wohl sehr langsam? Sie erleben eine engagierte TV-Journalistin, die im Fernsehen Nachrichtensendungen moderiert. Hierbei geht es nicht um Politik, Globalisierung oder Mobbing, sondern, es geht um die Frau vor diesem Hintergrund, um ihre Leidenschaften, Niederlagen und Sehnsüchte, um den ganz kleinen Augenblick zwischen diesen differenten Welten. Matthias Dix sagt zu seinem Stück: "Ich wollte ein Stück über eine Frau schreiben ... Die Sache ging schief ... Die Frau hatte sich leise aus dem Text geschlichen. Doch mein männlicher Ehrgeiz galt nun einmal dieser Frau, sie sollte der Inhalt meines Stückes sein, sie wollte ich erobern." Premiere: "Blende: Frau(sehr langsam)", Fr, 16.05., 21 Uhr, www.societaetstheater.de PROGNOSE: Andrea Thelemann ist wieder in einem zeitnahen Stück zu erleben - kraftvoll und ganz auch leise. |
| MAI 2003/ BÜHNE-Ankündigung Auf Winnetous Indianerpfaden Der schönste Theaterweg Ab Mai und bis September sind wieder Romantik, Abenteuer und schöne Stimmen inmitten eines faszinierenden Felskessels in verschiedensten Aufführungen auf der schönsten Naturbühne Europas zu erleben. Wenn der abenteuersuchende Indianerfreund nach einer gemütlichen Wanderung bergauf an Sommertagen trippelndes Pferdegetrappel und wild-klingende Schießereien erleben möchte, ist er in den drei Mai-Aufführungen der Wild-West-Geschichte rund um Sam Hawkins' Apachen- und Weiße-Mann-Co auf der ältesten Karl-May-Bühne, auf der schon seit 1938 Mays Phantasiegestalten lebendig werden, absolut richtig. Auch in der diesjährigen Spielzeit müssen Jean-Marc Birkholz als Winnetou und Jürgen Haase als Old Shatterhand in "Winnetou III", inszeniert von Olaf Hörbe nach Karl May, spannende und gefährliche Abenteuer bestehen. Jürgen Haase ist nun bereits in seiner 20. Spielzeit in Rathen und somit als ein "alter Hase" in den Abenteuerstücken nach Karl May hoch zu Rosse unterwegs. Beim Start der ersten Karl- May- Inszenierung nach dem 2. Weltkrieg mit "Der Schatz im Silbersee" 1984 übernahm er die Rolle des Winnetou und seit 1990 verkörpert er dessen Blutsbruder Old Shatterhand. Doch auch die Natur rund um die Felsen spielt mit und gehört zur Inszenierung wie die gemeine Silberbüchse zu einer Indianergeschichte. Gerade zwischen den aufragenden Felswänden des Rathener Wehlgrundes ist die Story um den Indianer-Freiheits-Kampf für junge und alte Wander- und Indianerfreunde das rechte Maß der Dinge. "Winnetou III", 24., 25., 30.5., 15 Uhr, Felsenbühne Rathen, www.dresden-theater.de PROGNOSE: Zunächst auf besten Friedenspfaden schlendern und sich dann dem abenteuerreichen Winnetou hingeben - so muss ein Mai-Nachmittag sein. ![]() Ruine mit Kult(ur) Saison-Start per Tango In einer Ruine startet die neue Saison und begonnen wird mit "Tango Amoratado", einem Duo für Bandoneon (Jürgen Karthe) und Klavier (Fabian Klentzke). Zum Repertoire gehören an die Tradition angelehnte, aber dennoch eigene Interpretationen. So fließen in die Arrangements, die oft aus dem "a la parrilla"-Spiel entstehen und die Erfahrungen aus einer zehnjährigen Auseinandersetzung mit dem Tango, vor allem aus der Arbeit mit dem Sexteto Andorinha, zu dessen Gründungsmitgliedern die Musiker gehören, ein. Das Programm lebt von alten Tangos von Eduardo Arolas bis zu Themen von Julio Plaza oder Piazzolla. Besonderer Fokus aber liegt auf den Kompositionen von Anibal Troilo. "Tango Amoratado", Fr, 2.5., 19 Uhr, TheaterRuine St. Pauli, www.theaterruine.de PROGNOSE: Sie erleben die Freiheit zur Improvisation in Solopassagen und das Spielen eines kraftvollen Tangos voller Überraschungen! Texte: Joerg Thomas Schulz f. PRINZ Dresden |